Mittwoch, 28. Oktober 2020

Polizei sucht nach Zeugen

Bargeld und Siegelring geklaut

Ilvesheim, 21. November 2014. (red/pol) Über ein brachial aufgewuchtetes Fenster eines Anwesens in der Mozartstraße stiegen am Dienstag zwischen 16:15 und 18:00 Uhr bislang unbekannte TĂ€ter ein. [Weiterlesen…]

Feuerwehr öffnet Wohnung

Älterer Mensch aus Notlage befreit

Ilvesheim, 04. November 2014. (red/fw) Zu einer Wohnungsöffnung musste die Feuerwehr Ilvesheim am Samstag, dem 01. November, um 13:45 Uhr ausrĂŒcken. [Weiterlesen…]

Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt

Einbruch in Einfamilienhaus

Ilvesheim/Heidelberg/Mannheim, 31. Oktober 2014. (red/pm) In ein Einfamilienhaus in Ilvesheim wurde im Laufe des gestrigen Mittwochs eingebrochen.

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KĂŒchenbrand in Ilvesheim

Vier Leichtverletzte darunter drei Kleinkinder

Ilvesheim, 27. Oktober 2014. (red/pm)Bei einem KĂŒchenbrand in einem Dreifamilienhaus in der Neuen Schulstraße wurden am Freitagmittag vier Personen leicht verletzt, darunter drei Kleinkinder.

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Fahrer blieb unverletzt

Motorroller fÀngt Feuer

Ilvesheim, 27. Oktober 2014. (red/pm) Ein 73-jĂ€hriger Mann verstĂ€ndigte in der Nacht zum Montag die Polizei und teilte mit, dass sein Roller auf einem Feldweg bei Ilvesheim Feuer gefangen habe. [Weiterlesen…]

Aktuelle Interimslösung bis zum Neubau des Sperrtors fĂŒr Ladenburg und Ilvesheim

Schutz vor Hochwasser bald wieder bei 100 Prozent

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Der BĂŒrgermeister von Ilvesheim, Andreas Metz, im GesprĂ€ch mit dem Baudirektor Jörg Huber und GĂŒnter BlĂ€ĂŸ (Stadt Ladenburg).

 

Ilvesheim/Ladenburg, 25. Oktober 2013. (red/aw) Die Gemeinde Ilvesheim, die Stadt Ladenburg und das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Heidelberg informierten heute ĂŒber den aktuellen Stand des Hochwasserschutzes in Ladenburg und Ilvesheim. Derzeit laufen die kurzfristig anberaumten Sanierungsmaßnahmen, um die Sicherheit der Bevölkerung bis zum Neubau des Hochwassersperrtores zu garantieren. Bei einer Inspektion im April 2013 stellte das WSA fest, dass akuter Handlungsbedarf bestĂŒnde, da die Stahlkonstruktion der Korrosion schneller und stĂ€rker zum Opfer fiel als ursprĂŒnglich erwartet. Auf den Neubau, der spĂ€testens im Jahr 2017 fertig gestellt sein soll, kann nicht mehr gewartet werden. Dies verdeutlichte auch das Hochwasser im Mai diesen Jahres. Die Sanierungsarbeiten sollen im Mitte Dezember fertig sein, das Hochwassersperrtor dann wieder volle Sicherheit garantieren.  [Weiterlesen…]

Bundestagswahl 2013

CDU auch in Ilvesheim stÀrkste Partei

Ilvesheim, 23. September 2013. (red/sw) 79,9 Prozent der Ilvesheimer nahmen am Sonntag ihr Wahlrecht wahr und gingen zur Urne. Die Ilvesheimer sind fleißige WĂ€hler, bundesweit lag die Wahlbeteiligung bei 71,5 Prozent. Dr. Karl A. Lamers (CDU) rĂ€umt ab und erreicht 44,3 Prozent – Dirk Niebel (FDP) bricht brachial ein. [Weiterlesen…]

Feuerwehr Ilvesheim unterstĂŒtz DLRG

Personenrettung am Stauwehr

Ilvesheim, 12. September 2013. (red/fw) Die Feuerwehr Ilvesheim wurde am Mittwoch, dem 04. September, um 10:02 Uhr zu einer Personenrettung an das Ladenburger Stauwehr alarmiert. Wegen eines Bauunfalls lag eine Person auf dem Schwimmponton im Oberwasser des Wehrs. [Weiterlesen…]

Materialschaden in einer Verteilerstation ist Schuld am Stromausfall

Ursache fĂŒr „schwarzen Donnerstag“ gefunden

Bei der Feuerwehr lief das Notstrom-Aggregat. Viele andere Häuser in Ilvesheim und Ladenburg blieben am vergangenen Donnerstag dunkel.

 

Ilvesheim/Ladenburg, 17.Dezember 2012. (red/aw) Die EnBw hat die Ursache für den Stromausfall am vergangenen Donnerstag, den 13. Dezember, gefunden. Schuld war ein Materialschaden in einer Verteilerstation in der Neuen Schulststraße in Ilvesheim. Derzeit laufen die Reparaturarbeiten.

Am Donnerstagabend um 19:21 Uhr gingen in fast 2.500 Haushalten in Ilvesheim und Ladenburg die Lichter aus. Betroffen waren vor allem Haushalte in der Ortsmitte sowie im Osten von Ilvesheim und der Weststadt von Ladenburg.

Der Strom war weg, nachdem ein Leistungsschutzschalter im Ladenburger Umspannwerk ausgelöst hatte und damit die Stromverteilung unterbrochen hat. Eine von der EnBw zunächst vermutete (nicht näher benannte) Fehlerquelle konnte jedoch nicht als Ursache für den Stromausfall bestätigt werden. Der Bereitschaftsdienst des Energieversorgers konnte unmittelbar nach dem Ausfall keine Schäden im Netz feststellen.

Erst heute wurde ein Materialschaden in einer Verteilerstation in der Neuen Schulstraße als Ursache entdeckt. Die Reparaturarbeiten finden derzeit statt.

Im Oktober hatte es den letzten umfassenden Stromausfall im Rhein-Neckar-Raum gegeben, weil ein Kurzschluss im Umspannwerk in Ladenburg zu einem Brand führte. Über 5.500 Haushalte blieben daraufhin dunkel.

Lebensmittel-Reste-Verwertung einmal anders

“Beste Reste”-App gegen Verschwendung

Die Smartphone-App „Beste Reste“ soll dabei helfen, Lebensmittel nicht einfach wegzuwerfen.

 

Rhein-Neckar, 06. Dezember 2012. (red/aw) Deutschland geht zu verschwenderisch mit Lebensmitteln um. Im Rahmen der Initiative “Zu gut fĂŒr die Tonne” des Verbraucherschutzministeriums soll mit Hilfe einer kostenlosen Smartphone-App die Wegwerf-MentalitĂ€t nachhaltig beeinflusst werden.

Von Alexandra Weichbrodt

Was bei einem einzelnen Haushalt noch nicht auffallen mag, summiert sich in der Masse: Elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jĂ€hrlich auf dem MĂŒll. Das sind im Durchschnitt etwa 82 Kilogramm pro BundesbĂŒrger. Besonders schlimm ist dabei die Tatsache, dass eine Vielzahl der weggeworfenen Lebensmittel eigentlich noch genießbar wĂ€re und nur seinen Weg in den BiomĂŒll antritt, weil der Konsument schlecht gehaushaltet hat.

50 Spitzenköche und Verbraucherministerin Ilse Aigner wollen das Ă€ndern – mittels einer App fĂŒr das Smartphone. Die Einkaufs-App “Beste Reste” soll der Verschwendung ein Ende bereiten.

Lebensmittelreste lassen sich in der KĂŒche nicht immer vermeiden. Mit etwas Phantasie und Freude am Kochen kann aber aus Resten etwas Leckeres gezaubert werden,

gibt Ilse Aigner, Bundesministerin fĂŒr ErnĂ€hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, bei der Vorstellung der neuen App zu bedenken.

Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg.

Die neue App bietet u.a. eine Art interaktiven Einkaufszettel, der dabei helfen soll die passenden Einkaufsmengen zu bestimmen. Denn gĂŒnstige Großpackungen oder Sonderangebote im Supermarkt verleiten uns immer wieder zu ĂŒbertriebenen EinkĂ€ufen. Nicht selten jedoch, entpuppt sich das vermeintliche SchnĂ€ppchen als „Fall fĂŒr die Tonne“.

Die App wird zudem durch ein Lexikon mit nĂŒtzlichen Tipps zur richtigen Lagerung und Haltbarkeit der verschiedenen Lebensmittel ergĂ€nzt. Als Extra erhĂ€lt der Smartphone-Besitzer außerdem ĂŒber 50 “Beste Reste-Rezepte“ von Deutschlands Spitzenköchen, wie Sarah Wiener und Johan Lafer.

Die „Beste Reste“-App bietet neben leckeren Rezepten auch viele Informationen und Hinweise zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln.

 

Reste-Verwertung per Smartphone.

Es ist Sonntag und im KĂŒhlschrank herrscht gĂ€hnende Leere. Im Magen leider auch. Die wenigen Reste, die noch zu finden sind, ergeben auf den ersten Blick kein sehr ausgewogenes MenĂŒ. Hier ist KreativitĂ€t gefragt. Oder aber die neue App.

Bevor es also an den Herd geht, lohnt sich der Blick auf das Smartphone. Die “Beste Reste” App fragt zunĂ€chst nach den ĂŒbrig gebliebenen Lebensmitteln. Von A wie Auberginen bis Z wie Zucchini können die vorhandenen Zutaten ausgewĂ€hlt werden.

Danach schlÀgt die App (im Optimalfall) gleich mehrere passende Rezepte vor. Das ausgewÀhlte Rezept kann der Nutzer jetzt noch an die benötigte Menge bzw. die Anzahl der hungrigen Personen anpassen.

Von Klassikern bis hin zur kreativen GourmetkĂŒche ist alles dabei. RegelmĂ€ĂŸig kommen neue Rezepte hinzu. Die App lĂ€sst sich einfach aktualisieren. Die Nutzer haben außerdem die Möglichkeit ihre eigenen Reste-Rezepte vorzuschlagen.

Die Idee ist gut, aber ausbaufÀhig.

Leider zeigt der Praxis-Test, dass viele der vorgeschlagenen Rezeptideen nicht immer deckungsgleich mit den eingegebenen Zutaten sind. Viele VorschlĂ€ge wĂŒrden sich nur durch Zukauf weiterer Lebensmittel zubereiten lassen. Es mĂŒssen also schon einige Reste anfallen, um ausschließlich davon eine schmackhafte Mahlzeit zaubern zu können.

Viel eher, kann sich der Nutzer vor dem Einkauf ĂŒber mögliche Verwendungsmöglichkeiten noch vorhandener Lebensmittelreste informieren und seinen Einkaufszettel darauf abstimmen. So lĂ€sst sich das Wegwerfen zumindest einschrĂ€nken. Ganz ohne Bio-MĂŒll kommt man aber auch nicht mit der „Beste Reste“-App aus.

Info:
Die kostenlose App ist fĂŒr iOS ab der Version 4.1 fĂŒr iPhone, iPad und iPod touch im App Store sowie fĂŒr Android-GerĂ€te im Google Play Store erhĂ€ltlich. Allerdings verwirrt die Namensgebung: Im AppStore heißt die App „Zu gut fĂŒr die Tonne“, auf dem iPad „Beste Reste“.

Anwender ohne Smartphone können auf die Tipps sowie die wachsende Datenbank mit derzeit 242 Rezepten ĂŒber www.zugutfuerdietonne.de zugreifen.

Zeugenaufruf

Junger Mann schwer verletzt – Verkehrsunfallflucht in Ilvesheim

Ilvesheim, 12. Juli 2012. (red/pol) Ein 19-JĂ€hriger wurde am frĂŒhen Sonntagmorgen, gegen 04:00 Uhr, bei einem Verkehrsunfall in Ladenburg verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der junge Mann in der Ilvesheimer Straße in Richtung Benzstraße unterwegs. Als der Ladenburger die Kreuzung Ilvesheimer Straße / Aufeldstraße ĂŒberqueren wollte, wurde er von einem in gleicher Richtung fahrenden Auto erfasst und im Bereich des linken Armes, der linken Schulter und des Kopfes verletzt.

Information der Polizei Mannheim:

„Nach dem Unfall flĂŒchtete der FahrzeugfĂŒhrer, ohne sich um den Verletzten zu kĂŒmmern. Der GeschĂ€digte wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass er stationĂ€r in einem Mannheimer Krankenhaus aufgenommen werden musste.

Die Verkehrsunfallaufnahme des PolizeiprĂ€sidiums Mannheim bittet Zeugen des Verkehrsunfalls, die Polizei unter der Telefonnummer 0621/174-0 anzurufen.“

Überwiegend negative Themen

Welches Problem hat der Mannheimer Morgen mit Ilvesheim?

Ilvesheim, 13. April 2012. (red/cr) Seit Januar gibt es das Ilvesheimblog. Die Redaktion beschĂ€ftigt sich intensiv mit den lokalen Themen der Gemeinde – nach und nach wird unsere Berichterstattung wachsen. Dabei beobachten wir natĂŒrlich auch die Berichterstattung der Monopolzeitung Mannheimer Morgen.  Beim Sichten der Artikel kam fĂŒr uns die Frage auf: Was hat der Mannheimer Morgen eigentlich gegen Ilvesheim?

Wie die Redaktion zu diesem Eindruck kommt? Urteilen sie selbst. Hier einige Überschriften der letzten Wochen, die ĂŒberwiegend negativ sind:

  • Ilvesheim will dahin, wo Lindenhof steht
  • Ilvesheim nicht unbeleckt
  • Ein StĂŒck Ilvesheim von uns gegangen
  • Ilvesheim Ă€rgert BrĂŒhl
  • Ilvesheim im Mittelmaß
  • Ilvesheim lĂ€sst alles vermissen
  • Guel schießt Ilvesheim ab
  • Ilvesheim im Rausch
  • Ilvesheimer Zwillinge als Hanni und Nanni im Kino
  • Ilvesheimer mĂŒssen frĂŒher aufstehen
  • Spieler verschollen oder verletzt – Ilvesheim in Not
  • Ilvesheim trauert um Jens KĂŒnzler

Sehr variantenreich sind die Überschriften und die meisten erwecken einen negativen Eindruck, warum auch immer.

Sibirische Kaltwetterfront hat den Neckar im Eisgriff

Rien ne va plus – Schifffahrt auf dem unteren Neckar praktisch nicht mehr möglich

Einen wunderbaren Anblick bietet der gefrorene Neckar den Bewohnern Heidelbergs. Bild: WSV Heidelberg

 

Heidelberg/Rhein-Neckar, 13. Februar 2012. (red/pm) Der Schiffverkehr auf dem Neckar ist durch die Eisbildung zum Erliegen gekommen. Die Eisbrecher arbeiten unermĂŒdlich, frei gebrochene Fahrrinnen frieren aber binnen Stunden wieder zu. Wann die Schifffahrt wieder aufgenommen werden kann ist bislang unklar.

Information des Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg:

„Aufgrund der weiterhin niedrigen Temperaturen und der damit verbundenen Eisbildung an den Schleusenanlagen zwischen Mannheim und dem Hafen Heilbronn ist nun die Schifffahrt auf dem unteren Neckar zum Erliegen gekommen. Am Abend des 10. Februar wurde gegen 21.30 Uhr der letzte sich noch in Fahrt befindliche Kohlefrachter an der letzten Schleuse vor dem Hafen Heilbronn geschleust.

„Die Schiffe, die derzeit keine Möglichkeit haben weiterzukommen, sei es nun zu Tal in Richtung Rhein oder zu Berg in Richtung Heilbronn, bleiben an den Schleusen entlang des Neckars verteilt liegen und warten nun auf die Wiederaufnahme des Schleusenbetriebes“ berichtet Marc Lerch, Leiter des SchifffahrtsbĂŒros im Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg. Lerch weiter:

Seit gestern Abend sind 10 weitere Frachtschiffe an der ersten Neckarschleuse in Mannheim-Feudenheim angekommen. FĂŒr sie ist nun auch erst einmal kein Weiterkommen möglich. Einige Schiffe fahren erst gar nicht in den Neckar rein, sondern warten am Rheinkai in Mannheim auf die Weiterfahrt, da sie so nicht ins bis zu 10 cm dicke Eis im unteren Vorhafen in Feudenheim fahren mĂŒssen.

Die EisbekĂ€mpfung geht unterdessen vor den Wehranlagen weiter. Am Abend des 10. Februar konnte der Eisbrecher „Brohl“ des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bingen mit einer Notschleusung die Eingangsschleuse in Feudenheim passieren.

Gegen 2.00 Uhr nachts kam er in Neckarsteinach an, wo am darauffolgenden Morgen Treibstoff fĂŒr seine Weiterfahrt gebunkert wurde. Zwischenzeitlich hat die „Brohl“ ihre Position vor dem Wehr in Rockenau bezogen, wo sie die Eisdecke bricht.

Aktuell ist es gelungen vor den Wehranlagen von Ladenburg bis Neckarsteinach offenes Wasser herzustellen. An den Wehren Hirschhorn und Rockenau stellt es sich schwieriger dar.

Der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg, Jörg Huber, erlĂ€utert die ergriffenen Maßnahmen zu EisbekĂ€mpfung:

Morgen frĂŒh werden die frei gebrochenen Bereiche zwar wieder zugefrohren sein, allerdings bleibt die Eisdicke gering, so dass das erneute Aufbrechen noch möglich ist. HĂ€tten wir bislang nicht jeden Tag das Eis vor unseren Wehren gebrochen, wĂ€ren mit Sicherheit aufgrund von Eisversatz Eisdicken bis zu 30 cm entstanden, die dann nicht mehr mit den uns zur VerfĂŒgung stehenden Mitteln zu brechen sind

Huber weiter:

Wir hoffen auf wÀrmere Temperaturen nÀchste Woche, um schnellstmöglich wieder Normalbetrieb am untern Neckar zu haben. Wann die Schifffahrt wieder möglich sein wird, kann derzeit nicht abgeschÀtzt werden.

Bei so viel Eis ist selbst fĂŒr die Eisbrecher kein leichtes Durchkommen mehr.

Auch am Sonntag lÀuft die EisbekÀmpfung energisch weiter

„Es ist gar nicht so einfach den Überblick zu behalten“ sagt RĂŒdiger Englert, der stellvertretende Amtsleiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Heidelberg. Englert weiter:

Um die EisbekĂ€mpfung wirksam zu koordinieren, mĂŒssen zwölf Staustufen und die zugehörigen Bauwerke und Streckenabschnitte im Blick gehalten werden. Dabei kann dann die Lage in den Schleusenkammern eine andere sein als in den VorhĂ€fen. Wieder anders sieht es dann manchmal an den Wehren aus und auch auf der freien Flusstrecke wechselt die Eislage mitunter. Und neben den WitterungsverhĂ€ltnissen sorgen die als Eisbrecher eingesetzten Fahrzeuge fĂŒr eine stetige VerĂ€nderung der Lage.

So kann man diese Lage am unteren Neckar zwischen Mannheim Feudenheim und Heilbronn zusammenfassen:

Auf der Strecke sind immer noch ein erheblicher Teil der Schleusenkammern wegen der Vereisung außer Betrieb. Gerade die Schleusen Feudenheim und Heilbronn – sozusagen die Tore in den Heidelberger Amtsbereich – mĂŒssen wegen kĂ€ltebedingter Störungen und zur Vermeidung weiterer massiver eisbedingter SchĂ€den geschlossen bleiben.

In den VorhÀfen und vor den Wehren lÀuft unterdessen der Eisbrechereinsatz stÀndig weiter. Durch den Eisaufbruch und die Eisabfuhr ins Unterwasser konnten die Wehrbereiche und die oberen VorhÀfen weitgehend eisfrei gehalten werden.

Auf den freien Strecken – gerade in den Odenwaldbereich hinein – sind die EisstĂ€rken auf großen und durchgehenden FlĂ€chen aber inzwischen so gewachsen, dass auch die schweren eisbrechenden Fahrzeuge teilweise an ihre Grenzen kommen.

Neben den Fahrzeugbesatzungen waren auch viele weitere Bedienstete des Amtes am Sonntag unterwegs, ob Bauhofspersonal zur Störungsbeseitigung oder Streckenarbeiter bei der Anlagensicherung. Auch der Leitungsbereich des Amtes und der Außenbezirke stehen zur Einsatzkoordinierung in stĂ€ndigem Kontakt.

Gleichzeitig warten rund 30 betroffene Schiffer im Neckar, sowie etwa 20 vor der Eingangsschleuse Feudenheim buchstĂ€blich auf besseres Wetter. Nach den vorliegenden Anmeldungen befinden sich wohl insgesamt 30 weitere GĂŒterschiffe in der AnnĂ€herung an den Neckar.

GefÀhrliche SpaziergÀnge auf dem Eis

Außer dem anstrengenden Eiseinsatz und der Behinderung der Schifffahrt bereitet den WSA-Vertetern das in den letzten Tagen zunehmende Betreten der EisflĂ€chen durch FußgĂ€nger große Sorge.

So warnt der Schleusenbedienstete in Feudenheim:

Wenn wir den Leuten auch auf der freien Strecke das Spazierengehen auf dem Eis nicht verbieten können, so ist davon doch stÀrkstens abzuraten. Gerade das Betreten der vorher einmal aufgebrochenen FlÀchen oder von Eisfeldern im Anlagenbereich ist lebensgefÀhrlich. Was oberflÀchlich stabil wirkt, kann noch nicht wieder ausreichend gefroren sein. Und auch die Strömungen unter den EisflÀchen können die Eisdecke so schwÀchen, dass Personen ohne Vorwarnung einbrechen.

Nach bisheriger EinschĂ€tzung dĂŒrfte die Eislage den Neckar noch am Wochenanfang beherrschen. Die Schifffahrt und das WSA hoffen aber auf den zur nĂ€chsten Wochenmitte gemeldeten Temperaturanstieg.“

Finanziellen Schaden vermeiden - Tipps der Polizei

Stadt Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis – Dubiose Einladungen fĂŒr Kaffeefahrten

Rhein-Neckar, 11. Februar 2012. (red/pol) Die Polizei Heidelberg hat vermehrt mit Anzeigen wegen vermutlichem Betrug bei Kaffeefahrten zu tun. Immer wieder fallen Senioren auf Einladungen mit angeblich hohen Geld- und Sachgewinnen herein, nur um bei Verkaufsfahrten mit psychologischen Tricks und windigen VerkaufsgesprÀchen um ihr Erspartes gebracht zu werden.

Information der Polizei:

„Dass er wirklich etwas gewinnen wĂŒrde, hat Herr X. nicht geglaubt. Der Rentner war einsam und wollte etwas erleben, deshalb fuhr er mit.

Als er am Abend wieder nach Hause kam, hatte er 500 Euro ausgegeben. FĂŒr einen ganzen Karton voll mit NahrungsergĂ€nzungsmitteln, die angeblich vorbeugend gegen alle möglichen Alterserscheinungen helfen sollten. Der Versuch, die Ware zurĂŒckzugeben, scheiterte, weil nirgendwo eine Adresse des Veranstalters zu finden war, das Geld war weg.

Wie diesem Rentner geht es vielen, die sich auf eine sogenannte Kaffeefahrt einlassen.

Mit einer bunten Einladung werden sie in einen Bus gelockt, der sie an einen abgelegenen Ort bringt. Sie bekommen dort ein kostenloses Mittagessen und mĂŒssen dafĂŒr eine Veranstaltung ĂŒber sich ergehen lassen, bei der alle Register der Verkaufspsychologie gezogen werden. Am Ende kaufen sie maßlos ĂŒberteuerte Bratpfannen, Magnetfelddecken oder Demenzmittel von zweifelhafter QualitĂ€t.

Aktuell hĂ€ufen sich die Anzeigen bei der Polizei in Heidelberg, Schreiben/Einladungen einer „NiedersĂ€chsischen Treuhand“ mit Sitz in Cloppenburg suggerieren hohe Geldversprechen und Sachpreise, die im Rahmen einer Busfahrt ĂŒbergeben werden sollen.

Trotz wiederholter Warnungen vor gĂŒnstigen Kaffeefahrten fallen leider immer noch viele Senioren darauf herein und mĂŒssen erkennen, dass nicht die versprochenen Besichtigungen, sondern eine Werbeveranstaltung im Vordergrund steht.

Dort werden sie oftmals von windigen VerkĂ€ufern geschickt unter Druck gesetzt und dazu gedrĂ€ngt, KaufvertrĂ€ge abzuschließen, die nicht selten ihr monatliches Einkommen ĂŒbersteigen. Zudem versuchen unseriöse VerkĂ€ufer das Widerrufsrecht zu unterlaufen. Dieses erlaubt es, bei Kaffeefahrten oder Ă€hnlichen Veranstaltungen geschlossene KaufvertrĂ€ge binnen 14 Tage zu widerrufen.

Windige Vertreter nehmen dann Bestellungen ohne Datumsangabe auf und können diese spĂ€ter rĂŒckdatieren – die Widerrufsfrist ist damit schnell verflogen. Daher ist es besonders wichtig auf das Datum und die Belehrung ĂŒber das RĂŒcktrittsrecht zu achten. Am sichersten ist es aber, bei einer Werbeveranstaltung erst gar nichts zu kaufen oder zu unterschreiben.

Denn bei solchen Verkaufsveranstaltungen geht es nur ums schnelle GeschÀft. Die als SchnÀppchen gepriesenen Kochtöpfe, BadezusÀtze oder Trinkkuren sind nach polizeilicher Erfahrung hÀufig minderwertiger und teurer als im Fachhandel.

Mit den folgenden Tipps der Polizei können sich Ă€ltere Menschen vor den Tricks der VerkĂ€ufer schĂŒtzen:

  • Es spricht nichts gegen eine Kaffeefahrt, aber fĂŒhlen Sie sich niemals zu einer Bestellung oder einem Kauf verpflichtet.
  • Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht genau verstanden haben. Unterschriften sind nie „reine Formsache“.
  • Beachten Sie bei VertrĂ€gen immer Datum und Unterschriften. Ein fehlendes oder falsches Datum erschwert die Durchsetzung Ihres Widerrufsrechts.
  • Fordern Sie eine Vertragsdurchschrift, auf der Name und Anschrift des Vertragspartners deutlich lesbar sind.
  • Wenn Sie vom Vertrag zurĂŒcktreten möchten: Schicken Sie einen schriftlichen Widerruf (Einschreiben mit RĂŒckschein) binnen zwei Wochen nach Vertragsschluss an den VerkĂ€ufer.
  • Das deutsche Widerrufsrecht gilt auch fĂŒr Kaffeefahrten ins Ausland, wenn in Deutschland dafĂŒr geworben wurde und Busfahrt, Veranstaltung und Verkauf von einem deutschen Unternehmen durchgefĂŒhrt wurden.
  • Die BroschĂŒre „Der goldene Herbst“ ist bei den (Kriminal-) Polizeilichen Beratungsstellen erhĂ€ltlich sowie im Internet als Download eingestellt unter www.polizei-beratung.de (Anm. d. Red.: Unser Link fĂŒhrt Sie direkt zur BroschĂŒre). Sie enthĂ€lt auch andere wertvolle Tipps fĂŒr Senioren zum Schutz vor Straftaten.“