Montag, 20. Mai 2019

Unterbringung durch die Gemeinden erst nach Abschluss den Asylverfahrens

FlĂŒchtling ist nicht gleich FlĂŒchtling

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar, 24. Dezember 2014. (red/ek) Nach Angaben des Bundesamtes fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge stellten in diesem Jahr bisher 181.453  Personen in Deutschland Antrag auf Asyl. Dabei handelte es sich um 155.427 ErstantrĂ€ge und 26.026 FolgeantrĂ€ge. Davon hat Baden-WĂŒrttemberg bis Ende November 23.290 und davon der Rhein-Neckar-Kreis 1.177 Personen untergebracht (1.004 Erst- und 173 FolgeantrĂ€ge). [Weiterlesen…]

Sonderschulpflicht soll im nÀchsten Schuljahr fallen

Sckerl: „Noch weit von Inklusion entfernt“

Ladenburg/Rhein-Neckar, 03. Dezember 2014. (red/ld) Die Landesregierung strebt an, die Inklusion von Kindern mit Behinderungen an Schulen voranzutreiben. DafĂŒr ist fĂŒr das kommende Jahr eine Änderung des Schulgesetzes vorgesehen, die bereits im nĂ€chsten Schuljahr greifen soll. SonderschulpĂ€dagogen stehen diesen PlĂ€nen kritisch gegenĂŒber. Ebenso Eltern von Kindern mit Behinderung. Am Dienstag kamen diese mit dem Landtagsabgeordneten Hans-Ulrich Sckerl (GrĂŒne) zu einer Diskussionsrunde im Ladenburger Domhof zusammen. Dazu hatte der Ladenburger Ortsverband von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen eingeladen. [Weiterlesen…]

Vollsperrung der L631

Ladenburg/Heddesheim/Rhein-Neckar, 18. November 2014. (red/pm) Ab Mittwoch, 19. November, bis voraussichtlich Freitag, 05. Dezember, wird die L631 zwischen den EinmĂŒndungen der L631/L541/K4135 in Heddesheim und der L597 bei Ladenburg fĂŒr den Verkehr in beiden Richtungen voll gesperrt. [Weiterlesen…]

NPD-Bundesparteitag – die Weinheimer Niederlage muss Folgen haben

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Am Samstag und Sonntag demonstrierte jeweils höchstens 400 Demonstranten gegen den Parteitag der NPD in der Weinheimer Stadthalle – von einem breiten BĂŒndnis fĂŒr ein buntes Weinheim war nichts zu sehen.

 

Weinheim/Rhein-Neckar, 03. November 2014. (red/pro) Der zivile Widerstand gegen den Bundesparteitag der rechtsextremen NPD in Weinheim war eine Katastrophe. Wer was anderes behauptet, lĂŒgt sich und anderen in die Tasche. Das Problem liegt in der Struktur – denn die gibt es nicht. WĂ€hrend eine Partei mit gerade mal etwas ĂŒber 5.000 Mitgliedern bundesweit wieder einmal lokal fĂŒr Aufregung sorgt, schafft es eine Stadt mit 44.000 Einwohnern und eine Region mit einer Million Einwohnern nicht, sich entschieden und eindeutig gegen den brauen Mob zu stellen. Das ist eine politische BankrotterklĂ€rung. [Weiterlesen…]

Die Darstellung und Erreichbarkeit von Kommunalpolitikern ist oft ungenĂŒgend

Hallo? Ist da jemand?

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Beispiel Schriesheim: Teils fehlen Informationen zu den Lokalpolitikern, meist sind Darstellung und Übersicht mangelhaft. Man hat den Eindruck, die GemeinderĂ€te wollen nicht wirklich fĂŒr die BĂŒrger erreichbar sein.

 

Rhein-Neckar, 31. Oktober 2014. (red/ms) WĂ€re das nicht schön? Man hat Fragen zu kommunalpolitischen Themen und kann sich damit direkt an Gemeinde- oder StadtrĂ€te wenden. Manche Kommunen in unserem Berichtsgebiet machen es BĂŒrgern leicht, ihre Politiker zu erreichen, indem sie auf ihren Internetseiten Übersichten mit Kontaktdaten anbieten – doch vielerorts sind diese Angaben mangelhaft und von Transparenz kann keine Rede sein. Teilweise ergibt sich der Eindruck, die Lokalpolitiker wollten gar nicht erreicht werden.  [Weiterlesen…]

Durchschnittliche Erhöhung um etwa 4,5 Prozent

Preise fĂŒr KindergartenplĂ€tze steigen

Ilvesheim, 27. Oktober 2014. (red/ms) Die GebĂŒhren fĂŒr einen Betreuungsplatz im Gemeindekindergarten „Rappelkiste“ werden ab Januar 2015 um knapp fĂŒnf Prozent steigen. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig. [Weiterlesen…]

Lahme Ente Tariftreue?

Wo kein Verdacht ist, wird nicht ĂŒberprĂŒft

Rhein-Neckar, 23. Oktober 2014. (red/ld/aw) Seit April 2013 dĂŒrfen die Kommunen in Baden-WĂŒrttemberg nur noch Unternehmen beauftragen, die ihren Mitarbeitern einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde bezahlen. Dazu verpflichten sich die Unternehmen, wenn sie sich um einen Auftrag bewerben. Zudem willigen sie in Kontrollen ein. Beanstandungen habe es noch keine gegeben, sagen die angefragten Kommunen in unserem Berichtsgebiet – und deshalb hat es auch noch keine Kontrollen gegeben. Da stellt sich die Frage: Wie effektiv ist dieses gepriesene Tariftreuegesetz? [Weiterlesen…]

Vierköpfige Familie in Ladenburg zahlt 17,22 Euro - in Schriesheim 39,65 Euro im Monat

Teils drastische Preisunterschiede beim Wasser in der Region

Rhein-Neckar, 18. Oktober 2014. (red/ld) Wer in Ladenburg lebt, kann sich am Ende des Jahres ĂŒber die Rechnung fĂŒr den Wasserverbrauch freuen. Denn dort ist Trinkwasser am billigsten. Wer in Schriesheim wohnt, bezahlt dagegen mehr als doppelt so viel, wenn er die gleiche Menge Wasser verbraucht hat. Dabei beziehen beide StĂ€dte ihr Trinkwasser grĂ¶ĂŸtenteils aus demselben Brunnen. Eigentlich sollte man erwarten, dass die Preise dann in beiden Kommunen doch etwa gleich sind – doch weit gefehlt. [Weiterlesen…]

Schnelles Internet ist einer der wichtigsten Standortfaktoren fĂŒr die Wirtschaft

Standortfaktor: Datenautobahn

Rhein-Neckar, 10. Oktober 2014. (red/ms) Die Datenautobahnen Deutschlands sind eine riesengroße Baustelle: Vielerorts ausbaufĂ€hig und gerade in lĂ€ndlichen Gegenden oft in einem katastrophalen Zustand. Langsame Internetverbindungen drosseln den Datenverkehr und bremsen die Wirtschaft aus – oft mit schwerwiegenden Folgen. Denn fĂŒr viele Betriebe ist das Internet inzwischen mindestens genauso wichtig wie gute Straßen. Doch die Politik hat das lange Zeit verschlafen: Wegen mangelhafter AnschlĂŒsse erleiden derzeit fast zwei Drittel der Unternehmen in Baden-WĂŒrttemberg ProduktivitĂ€tsverluste und Wettbewerbsnachteile. Mehr als 15 Prozent denken deswegen sogar ĂŒber einen Standortwechsel nach. [Weiterlesen…]

"Jede Schule ist ein Spezialfall"

Gemeinschaftsschule werden und bleiben

Rhein-Neckar, 08. Oktober 2014. (red/ld) Mindestens 40 SchĂŒler braucht eine Schule pro Jahrgang, um als Gemeinschaftsschule zugelassen zu werden – also 2 mal 20. Diese Zahlen mĂŒssen sie langfristig nachweisen. Wer darunter liegt, hat keinen Anspruch auf die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule, hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim aktuell entschieden. Kurios: Bestehende Gemeinschaftsschulen können deutlich weniger SchĂŒler pro Jahrgang haben. [Weiterlesen…]

Gemeinderat ziert sich bei Vertrag mit der Dietmar-Hopp-Stiftung

Bewegungspark: „Alla Hopp“ ohne Wenn und Aber

Ilvesheim, 08. Oktober 2014. (red/ms) Ilvesheim hat sich erfolgreich bei dem Projekt „Alla Hopp“ beworben und bekommt nun eine „Bewegungs- und BegegnungsstĂ€tte“ im Wert von etwa zwei Million Euro geschenkt. Das will sich die Gemeinde auf keinen Fall entgehen lassen – auch wenn man dafĂŒr eventuell einen Vertrag unterzeichnen muss, in dem einige Interessen Ilvesheims nicht berĂŒcksichtigt werden. [Weiterlesen…]

Gemeinderat beschließt Breitbandausbau

Noch schnelleres Internet fĂŒr 3 Millionen Euro

Ilvesheim, 06. Oktober 2014. (red/ms) Egal, ob gewerblich oder privat – schnelles Internet ist zu einem der bedeutendsten Standortfaktoren geworden. Der Rhein-Neckarkreis will bis 2030 flĂ€chendeckend den Breitbandausbau vorantreiben und hat dafĂŒr einen Zweckverband gegrĂŒndet, der teilnehmende Kommunen stark bezuschusst. Der Ilvesheimer Gemeinderat will diese Gelegenheit nutzen. Allerdings hat die Modernisierung ihre Kosten: Derzeit wird mit etwa drei Million Euro gerechnet, die Ilvesheim aufbringen muss.   [Weiterlesen…]

25.000 Euro von der Gemeinde bereitgestellt

Aufarbeitung der Arisierung wird fortgesetzt

Ilvesheim, 06. Oktober 2014. (red/ms) WĂ€hrend der nationalsozialistischen Terrorherrschaft wurden in den 30-er und 40-er Jahren Millionen von Juden aus der Heimat vertrieben, in Konzentrationslager abgeschoben und ermordet. An ihren BesitztĂŒmern bereicherten sich andere – nicht nur PrivatbĂŒrger, sondern auch StĂ€dte und Gemeinden. Im Fall von Ilvesheim wird „geschĂ€tzt“, dass die Kommune siebzehn GebĂ€ude von deportierten Juden erworben und gewinnbringend weiterverkauft hat. Bei weitem nicht alle Verbrechen sind abschließend geklĂ€rt. Mit dem Projekt „Arisierung und Wiedergutmachung in Ilvesheim“ soll aufgearbeitet werden, was möglich ist. WĂ€hrend zu Beginn mit einer sehr schlechten Quellenlage gerechnet wurde, fand man nun deutlich mehr Dokumente als angenommen. Um diese auszuwerten, stellt die Gemeinde weitere 25.000 Euro zur VerfĂŒgung.  [Weiterlesen…]

Ausbau der Kinderbetreuung

Kinderkiste betreibt Zauberlehrling

Ilvesheim, 06. Oktober 2014. (red/ms) Im April 2015 soll die KindertagesstĂ€tte „Zauberlehrling“ in Betrieb genommen werden. Die TrĂ€gerschaft wird der Heidelberger Verein Kinderkiste e.V. ĂŒbernehmen. Wahrscheinlich tritt die Gemeinde als Mieter auf – das hĂ€ngt allerdings noch von den Konditionen der Heinrich-Vetter-Stiftung ab.  [Weiterlesen…]

Rund 4.000 Personen durch Zuwanderung gewonnen

Junge Erwachsene zieht es in die Stadt

Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis, 26. August 2014. (red/pm) Der Rhein-Neckar-Kreis hat im vergangenen Jahr seine Einwohnerzahl um 3.966 Personen durch Zuwanderung steigern können. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes Baden-WĂŒrttemberg hervor. So stehen 2013 im einwohnerstĂ€rksten Landkreis in Baden-WĂŒrttemberg den 22.440 von dort weggezogenen Menschen 26.406 ZuzĂŒge gegenĂŒber. [Weiterlesen…]

Betreuung außerhalb der Unterrichtszeiten an der Friedrich-Ebert-Grundschule wird teurer

GebĂŒhrensĂ€tze steigen um etwa 12 Prozent

Ilvesheim, 31. Juli 2014. (red/ms) FĂŒr das kommende Schuljahr werden die GebĂŒhren fĂŒr Kinderbetreuung an der Friedrich-Ebert-Grundschule außerhalb der Unterrichtszeiten erhoben. Die Kosten steigen um etwa 12 Prozent. Dies ist nach Ansicht des Gemeinderats notwendig, um das freiwillige Angebot fortfĂŒhren zu können. [Weiterlesen…]

BĂŒrgerversammlung am 25. September

Zukunftswerkstatt wird wieder aufgenommen

Ilvesheim, 29. Juli 2014. (red/ms) In der „Zukunftswerkstatt“ haben BĂŒrger gemeinsam mit GemeinderĂ€ten und Mitgliedern der Verwaltung das Leitbild Ilvesheim 2020 ausgearbeitet. Das ist vor mehr als fĂŒnf Jahren geschehen. Nun soll eine Zwischenbilanz gezogen werden und manche Ziele eventuell angepasst oder abgeĂ€ndert werden. [Weiterlesen…]

Neubau voraussichtlich bis Ende 2015 betriebsbereit

Rohrbauarbeiten an der Friedrich-Ebert-Grundschule vergeben

Ilvesheim, 29. Juli 2014. (red/ms) Die Friedrich-Ebert-Grundschule wird um einen Neubau erweitert. Gestern hat der Gemeinderat die Rohbauarbeiten vergeben: FĂŒr 570.500 Euro werden diese von der Firma Bold ĂŒbernommen. Erich Lange ist ein zustĂ€ndiger Planer fĂŒr das Bauvorhaben. Er war in der Sitzung anwesend und gab einen Zwischenbericht zum Projekt ab.
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Viele Waffen, kaum Kontrollen: Drei Tote in Dossenheim, zwei in Eberbach, drei in Sinsheim und ein ĂŒberfordertes Landratsamt

Tödliches Risiko – SWR-Film kritisiert zu lasche Waffenkontrollen

Mannheim/Stuttgart/Rhein-Neckar, 23, Juli 2013. (red) Der Amoklauf in Dossenheim, das Beziehungsdrama in Eberbach, drei Tote in Sinsheim – alle Taten wurden mit legalen Schusswaffen ausgeĂŒbt. Insbesondere die GrĂŒnen kritisierten zu lasche Kontrollen, sind jetzt aber selbst am Ruder und die Kontrollen bleiben lasch. Der SWR-Autor Claus Hanischdörfer zeigt eine ĂŒberforderte Behörde, traumatisierte Opfer und stellt viele Fragen, auf die es wenn, dann oft nur unzureichende oder fassungslos machende Antworten gibt. Klar ist: Waffen sind nicht nur Sport-, sondern auch TötungsgerĂ€te. Bessere Kontrollen könnten mehr Schutz bieten – bis dahin bleibt ein tödliches Risiko. Filmtipp heute Abend, 20:15 Uhr, SWR-Fernsehen. [Weiterlesen…]

RegierungsprĂ€sidium Karlsruhe hat VerlĂ€ngerungsverfahren fĂŒr Planfeststellungsbeschluss eingeleitet und bietet BĂŒrgersprechstunden an

Planfeststellungsbeschluss fĂŒr NeckarbrĂŒcke L597 wird verlĂ€ngert

Mannheim/Ilvesheim/Ladenburg/Edingen-Neckarhausen, 18. Juli 2014. (red/pm) FĂŒr die BĂŒrger in Ilvesheim und Seckenheim wĂ€re sie ein Segen – die neue NeckarbrĂŒcke. Doch seit Jahrzehnten können sie nur darauf hoffen. Die Hoffnung wird nun um fĂŒnf Jahre verlĂ€ngert – spĂ€testens 2020 mĂŒsste mit dem Bau der BrĂŒcke begonnen werden, wofĂŒr rund 25 Millionen Euro benötigt werden. Doch das Geld fehlt – wenigstens wird das Planfestellungsverfahren nun verlĂ€ngert. [Weiterlesen…]